KINDERHAUS ENTLISBERG

Offener Wettbewerb 2009, 7. Rang


Die vielseitigen räumlichen Sequenzen sollen durch die Setzung des neues Baukörpers verdichtet werden.
Eine übergeordnete Rolle der Raumfassung spielen hier der Wald, das Kinderheim von Friedrich Wilhelm Fissler und die Obstbaumbepflanzung an der Grundstückgrenze. Zwischen Nordfassade und Altbau entsteht ein räumlich klar gefasster Hof.
Die innere Organisation richtet sich auf einen zentralen Raum aus. Dieser funktioniert gleichzeitig als Eingangsraum, Vorplatz und Begegnungszone. Die beiden Bereiche Hort und Kita zeichnen sich als eigene Körper ab und grenzen an diesen Vorplatz.
Eine Holzschalung bildet die natürliche schützende Haut des Gebäudes. Sie wickelt sich um das ganze Gebäude und wird nur durch die Fenster aufgerissen. Die liegende Schalung betont diese Risse und bildet zugleich die Fensterstürze.
Ein monolithisches Dach überragt das Holzband darunter. Es bietet Schutz für die Fassade und für die Außenbereiche.


Bericht Stadt Zürich