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058 Architecture. What else?

058 Architecture. What else?

Ausstellung Kulturtankstelle Döttingen

camponovo baumgartner architekten nehmen die Ausstellung in der Kulturtankstelle Döttingen zum Anlass, mit perspektivischen Raumwahrnehmungen zu experimentieren. Ausgehend von einem Bild, werden Prinzipien der Verzerrung und der Tiefenwirkung getestet. Ein grossformatiges Bild wird in 24 Fragmente zerschnitten, die auf Stelen aufgezogen werden. Die unterschiedlich hohen Stelen werden nach einer präzisen Berechnung fünf Meter tiefen Raum verteilt. Von einem Punkt aus kann der Betrachter sie als zusammenhängendes Bild wahrnehmen, Je weiter die Stele vom Betrachter entfernt liegt, desto stärker muss das Bildfragment skaliert werden. Ein flaches Bild wird somit mit einer dritten Dimension erweitert, es verbleibt auf der Schwelle zwischen Fotografie und tatsächlichem Raum. Die erzielte Tiefenwirkung wird verstärkt, wenn sich andere Besucher durch die Installation bewegen und aus der Sicht des Betrachters scheinbar im Bild verschwinden. Bewegt sich der Betrachter selbst, zerfällt für ihn das Bild wieder in die einzelnen Fragmente.

Der Wald entfaltet sich in diesem Sinne als idealer Schauplatz. Die Stelen und die Bäume entsprechen sich in ihrer Vertikalität.. Das Sperrholz stellt einen Bezug zur Materialität her.

Der Wald verbirgt und schützt sein Inneres, die Bilder zeigen sich dem Besucher erst nacheinander beim Betreten der Installation. Die räumliche Dichte wird durch die Stämme geschaffen. Der Besucher ist aufgefordert, in die Installation einzutauchen und sie zu erforschen. Auf dem Weg durch die Stelen kann er Bilder entdecken, oder aber die Forschung und die Entwicklung zu dieser Arbeit studieren, welche im Verborgenen auf den Stelen gefunden werden kann.

 

Team
Runa Barbagelata
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Michele Broglia

 

Kuratiert von Vehovar Jauslin Architektur

Ort
Kulturtankstelle Döttingen

Projekt
Ausstellung 2014

Ausstellung Kulturtankstelle Döttingen

camponovo baumgartner architekten nehmen die Ausstellung in der Kulturtankstelle Döttingen zum Anlass, mit perspektivischen Raumwahrnehmungen zu experimentieren. Ausgehend von einem Bild, werden Prinzipien der Verzerrung und der Tiefenwirkung getestet. Ein grossformatiges Bild wird in 24 Fragmente zerschnitten, die auf Stelen aufgezogen werden. Die unterschiedlich hohen Stelen werden nach einer präzisen Berechnung fünf Meter tiefen Raum verteilt. Von einem Punkt aus kann der Betrachter sie als zusammenhängendes Bild wahrnehmen, Je weiter die Stele vom Betrachter entfernt liegt, desto stärker muss das Bildfragment skaliert werden. Ein flaches Bild wird somit mit einer dritten Dimension erweitert, es verbleibt auf der Schwelle zwischen Fotografie und tatsächlichem Raum. Die erzielte Tiefenwirkung wird verstärkt, wenn sich andere Besucher durch die Installation bewegen und aus der Sicht des Betrachters scheinbar im Bild verschwinden. Bewegt sich der Betrachter selbst, zerfällt für ihn das Bild wieder in die einzelnen Fragmente.

Der Wald entfaltet sich in diesem Sinne als idealer Schauplatz. Die Stelen und die Bäume entsprechen sich in ihrer Vertikalität.. Das Sperrholz stellt einen Bezug zur Materialität her.

Der Wald verbirgt und schützt sein Inneres, die Bilder zeigen sich dem Besucher erst nacheinander beim Betreten der Installation. Die räumliche Dichte wird durch die Stämme geschaffen. Der Besucher ist aufgefordert, in die Installation einzutauchen und sie zu erforschen. Auf dem Weg durch die Stelen kann er Bilder entdecken, oder aber die Forschung und die Entwicklung zu dieser Arbeit studieren, welche im Verborgenen auf den Stelen gefunden werden kann.

 

Team
Runa Barbagelata
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Michele Broglia

 

Kuratiert von Vehovar Jauslin Architektur

Ort
Kulturtankstelle Döttingen

Projekt
Ausstellung 2014

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