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089 Am Walkeweg

089 Am Walkeweg

Selektiver städtebaulicher Studienauftrag in Basel zweistufig 1. Preis

Aus dem Garten wächst die Stadt
In einer Art archäologischen Spurensuche werden in den Familiengärten am Walkeweg Wege, Bodenbeläge, Pflanzen, Aktivitäten, Sichtbeziehungen und die Topografie aufgenommen. Aus diesen konkreten, nicht monumentalen Eigenschaften des Ortes wird in einem Bottom-up Verfahren der städtebauliche Entwurf abgeleitet. Der Bestand zeichnet seine Zukunft sozusagen selbst und die kollektive Erinnerung an den Ort wird in Stein gemeisselt respektive aus Holz gezimmert.

Städtebauliche Figur
Der Situationsplan scheint ein Abbild eines Viertelkreises des Gartenstadtdiagrammes von Ebenezer Howard zu sein: Eine kreisförmige Figur, Wohnhäuser am Rand, öffentliche Nutzungen in der Mitte und ein Grünraum im Zentrum. Der Gleisbogen rahmt die neue Überbauung und gibt ihr eine erkennbare Form. Zwischen Gleisbogen und Walkeweg öffnet sich ein Grünraum für das Quartier.

Typologie
Auf den einzelnen Feldern werden differenzierte Wohnungstypen, Grünräume, Strassen und Gassen mit unterschiedlichen Atmosphären angeboten. Eine teppichartige Struktur von Lauben und Treppen wird den einfach gehaltenen, beheizten Volumen vorgestellt. Die entstandenen Begegnungsräume sind nicht nur ein sozialer Gewinn, sie versprechen auch die vom Bauherr gewünschte Ausrichtung low cost low energy.

Bodennah und Aussenbezogen
Die Dichte steigt gegen den Irene Zurkirchen Platz an. Vom Dreigeschosser zum Sechsgeschosser. Mit dem Dichteanstieg mutieren auch die Wohntypologien. Das bodenbezogene Reihenhaus verkörpert die ursprüngliche Gartenstadtidee. Mit steigender Gebäudehöhe wandern die Grün- und Begegnungsräume in die Höfe und auf die Terrassen.

Team

Marianne Baumgartner
Michele Broglia
Luca Camponovo
Claudia Häfeli
David Hagberg
Nina Hug
Sofia Manganas
Dominic Wohlgemuth

Landschaftsarchitektur
extrā

Bereich Energie
Edelmann Energie

Bereich Sozialraum
Dencity
Berner Fachhochschule

Auftraggeberin
Kanton Basel Stadt

Projekt
Entwicklung von rund 48‘000 m2 BGF Wohnnutzung und einer Schule auf einem 6.2 ha grossen Familiengartenareal

2017 – 2018

Selektiver städtebaulicher Studienauftrag in Basel zweistufig 1. Preis

Aus dem Garten wächst die Stadt
In einer Art archäologischen Spurensuche werden in den Familiengärten am Walkeweg Wege, Bodenbeläge, Pflanzen, Aktivitäten, Sichtbeziehungen und die Topografie aufgenommen. Aus diesen konkreten, nicht monumentalen Eigenschaften des Ortes wird in einem Bottom-up Verfahren der städtebauliche Entwurf abgeleitet. Der Bestand zeichnet seine Zukunft sozusagen selbst und die kollektive Erinnerung an den Ort wird in Stein gemeisselt respektive aus Holz gezimmert.

Städtebauliche Figur
Der Situationsplan scheint ein Abbild eines Viertelkreises des Gartenstadtdiagrammes von Ebenezer Howard zu sein: Eine kreisförmige Figur, Wohnhäuser am Rand, öffentliche Nutzungen in der Mitte und ein Grünraum im Zentrum. Der Gleisbogen rahmt die neue Überbauung und gibt ihr eine erkennbare Form. Zwischen Gleisbogen und Walkeweg öffnet sich ein Grünraum für das Quartier.

Typologie
Auf den einzelnen Feldern werden differenzierte Wohnungstypen, Grünräume, Strassen und Gassen mit unterschiedlichen Atmosphären angeboten. Eine teppichartige Struktur von Lauben und Treppen wird den einfach gehaltenen, beheizten Volumen vorgestellt. Die entstandenen Begegnungsräume sind nicht nur ein sozialer Gewinn, sie versprechen auch die vom Bauherr gewünschte Ausrichtung low cost low energy.

Bodennah und Aussenbezogen
Die Dichte steigt gegen den Irene Zurkirchen Platz an. Vom Dreigeschosser zum Sechsgeschosser. Mit dem Dichteanstieg mutieren auch die Wohntypologien. Das bodenbezogene Reihenhaus verkörpert die ursprüngliche Gartenstadtidee. Mit steigender Gebäudehöhe wandern die Grün- und Begegnungsräume in die Höfe und auf die Terrassen.

Team

Marianne Baumgartner
Michele Broglia
Luca Camponovo
Claudia Häfeli
David Hagberg
Nina Hug
Sofia Manganas
Dominic Wohlgemuth

Landschaftsarchitektur
extrā

Bereich Energie
Edelmann Energie

Bereich Sozialraum
Dencity
Berner Fachhochschule

Auftraggeberin
Kanton Basel Stadt

Projekt
Entwicklung von rund 48‘000 m2 BGF Wohnnutzung und einer Schule auf einem 6.2 ha grossen Familiengartenareal

2017 – 2018

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