098 Berufsschule, Zürich

098 Berufsschule, Zürich

Wettbewerb

Uns fasziniert der Rhythmus der Bauten entlang der Limmatstrasse. Liegende Baukörper wechseln sich mit stehenden Volumen ab. Auch bei geschlossener Bauweise zeichnet sich das Einzelhaus ab. Während dem die Bebauung entlang der Limmatstrasse ungefähr einer Baulinie folgt, meidet sie in der Höhe die durchlaufende Traufe und verspringt von Gebäude zu Gebäude. Hinter den ausgeprägten Fassaden an der Limmatstrasse entwickeln sich die Gebäude in die Tiefe und verwachsen mit mit den Gebäuden an der Konradstrasse.

Wir platzieren zwei Volumen auf dem Grundstück. Die Berufsschule als strassenbegleitender Längsbau, die Turnhalle als senkrecht zur Strasse stehendes Volumen mit einer repräsentativen Fassade am Park. Durch die Teilung in zwei Volumen wird eine dem Quartier entsprechende Körnung erreicht und die quartierstypische Abwechslung von einzelnen Baukörpern und geschlossener Bauweise weitergeführt. Durch die Ausrichtung der Turnhalle erhält die Limmatstrasse eine feine Rhythmusänderung in der Fassadenabfolge, welche den Auftakt zum Klingenpark impliziert und gleichzeitig die öffentlichen Nutzungen der Schule und der Turnhalle markiert.

Grosszügige Eingangsbereiche zur Schule und zum Hof werden plaziert. Die Berufsschule hat ihre Adresse an der Limmatstrasse. Es wird ein neuer Freiraum mit öffentlichem Charaktergeschaffen. Der schlanke Baukörper und die abgewinkelte Turnhalle spannen mit der umgebenden Bebauung einen grosszügigen Hofraum auf. Mitten im Hof steht ein Baumdach auf einer Chaussierung. Die in einem Raster gestellten Bäume äussern sich als Körper im Hof.

Das Schulgebäude steht leicht erhöht auf einem Sockel. Dadurch wird ein wenig Distanz geschaffen zwischen den Räumen im Erdgeschoss und dem Strassenraum. Mit den leicht erhöhten Eingangsbereichen erhalten die Jugendlichen eine kleine Bühne und Übersicht über das Geschehen rundherum.

Die breiten Querverbindungen gewährleisten eine gute Belüftung der Strassenräume. Im Aussenraum werden mehrheitlich sickerfähige Bodenbeläge eingesetzt. Durch die Neupflanzung im Innenhof entsteht ein Plus von circa zwei Dutzend Bäumen. Die Baumscheiben bleiben offen und bilden ökologische Trittscheine.

Team

Marianne Baumgartner
Michele Broglia
Luca Camponovo
David Hagberg

In Zusammenarbeit mit
Ivo Piazza

Ingenieur
Bruno Patt, dsp Ingenieur&Planer

Projekt
Wettbewerb Neubau Berufsschule Zürich
2018

Wettbewerb

Uns fasziniert der Rhythmus der Bauten entlang der Limmatstrasse. Liegende Baukörper wechseln sich mit stehenden Volumen ab. Auch bei geschlossener Bauweise zeichnet sich das Einzelhaus ab. Während dem die Bebauung entlang der Limmatstrasse ungefähr einer Baulinie folgt, meidet sie in der Höhe die durchlaufende Traufe und verspringt von Gebäude zu Gebäude. Hinter den ausgeprägten Fassaden an der Limmatstrasse entwickeln sich die Gebäude in die Tiefe und verwachsen mit mit den Gebäuden an der Konradstrasse.

Wir platzieren zwei Volumen auf dem Grundstück. Die Berufsschule als strassenbegleitender Längsbau, die Turnhalle als senkrecht zur Strasse stehendes Volumen mit einer repräsentativen Fassade am Park. Durch die Teilung in zwei Volumen wird eine dem Quartier entsprechende Körnung erreicht und die quartierstypische Abwechslung von einzelnen Baukörpern und geschlossener Bauweise weitergeführt. Durch die Ausrichtung der Turnhalle erhält die Limmatstrasse eine feine Rhythmusänderung in der Fassadenabfolge, welche den Auftakt zum Klingenpark impliziert und gleichzeitig die öffentlichen Nutzungen der Schule und der Turnhalle markiert.

Grosszügige Eingangsbereiche zur Schule und zum Hof werden plaziert. Die Berufsschule hat ihre Adresse an der Limmatstrasse. Es wird ein neuer Freiraum mit öffentlichem Charaktergeschaffen. Der schlanke Baukörper und die abgewinkelte Turnhalle spannen mit der umgebenden Bebauung einen grosszügigen Hofraum auf. Mitten im Hof steht ein Baumdach auf einer Chaussierung. Die in einem Raster gestellten Bäume äussern sich als Körper im Hof.

Das Schulgebäude steht leicht erhöht auf einem Sockel. Dadurch wird ein wenig Distanz geschaffen zwischen den Räumen im Erdgeschoss und dem Strassenraum. Mit den leicht erhöhten Eingangsbereichen erhalten die Jugendlichen eine kleine Bühne und Übersicht über das Geschehen rundherum.

Die breiten Querverbindungen gewährleisten eine gute Belüftung der Strassenräume. Im Aussenraum werden mehrheitlich sickerfähige Bodenbeläge eingesetzt. Durch die Neupflanzung im Innenhof entsteht ein Plus von circa zwei Dutzend Bäumen. Die Baumscheiben bleiben offen und bilden ökologische Trittscheine.

Team

Marianne Baumgartner
Michele Broglia
Luca Camponovo
David Hagberg

In Zusammenarbeit mit
Ivo Piazza

Ingenieur
Bruno Patt, dsp Ingenieur&Planer

Projekt
Wettbewerb Neubau Berufsschule Zürich
2018

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