101 Viererfeld / Mittelfeld

101 Viererfeld / Mittelfeld

Selektiver städtebaulicher Wettbewerb Stadt Bern, empfohlen zur Weiterbearbeitung

Lücke schliessen
Die Bebauung des Viererfelds schliesst eine Lücke im städtischen Gefüge zwischen der Länggasse und der Felsenau. Damit wird die Berner Altstadt mit dem historischen Brenodor, dem ältesten Bern der Kelten und Römer, verbunden. Dieses Passstück bietet die Möglichkeit, auch in der Felsenau eine weitere Entwicklung anzustossen.

Besetzte Mitte / Campo
Die Aufenthaltsqualität des Erschliessungsraumes steht im Vordergrund, dessen Mitte zu einem städtischen Aufenthaltsraum ausgeweitet wird – ein Campo entsteht. Der Campo soll nicht nur eine ideelle Erinnerungsformel an das Feld darstellen, sondern in seiner Gestaltung einen tatsächlichen Bezug zur Erde aufrechthalten. Die hoch gewichtete Flexibilität der Erdgeschosse, sowie die dichte Bebauung in der Mitte des angrenzenden Blockes mit Raum für eine urbane Agrikultur unterstreichen diese Bodennähe.

3 städtische Typologien
Der neue Block wird von zwei Fuss- und Radwegverbindungen durchquert. Vergleichbar mit Berns Altstadt wird damit in Querrichtung eine hohe Durchlässigkeit gewährleistet.

Aufgelöst in drei unterschiedliche Teilbereiche mit spezifischen Potenzialen, finden sich im Block:
_Stadthäuser Engepromenade: Die Bebauung bildet eine Klammer. Entlang der Engepromenade bilden die einzelnen Stadthäuser zu einer langen strassenbegleitenden Bebauung zusammengefügt eine markante Silhouette. An den Gebäudeecken werden die Besucher von der Allee zum Campo geleitet. Auf jeweils einer Seite nimmt der Baukörper die Flucht der folgenden Bebauung auf. Auf der andern Seite fasst er den Campo und tritt prominent als Kopfbau in Erscheinung.
_Wohnen am Park: Der Teilbereich am Park wird in verschiedene sechsgeschossige Punktbauten aufgelöst. Diese Typologie macht den Stadtpark räumlich im inneren des neuen Quartiers erfahrbar, bietet aber auch eine adäquate Anbindung für eine mögliche Erweiterung des Quartiers.
_Dichte Mitte: Am Campo liegt die neue Mitte: ein dichtes und variantenreiches Gefüge von zwei- bis fünfgeschossigen Riegeln mit eingeschobenen Kleinbauten ermöglichen vielfältige, zukunftsoffene Nutzungen.

Team

Marianne Baumgartner
Annika Bühler
Luca Camponovo
Axel Chevroulet
David Hagberg
Nina Hug
Petra Klima

Zusammenarbeit
Blättler Heinzer Architektur GmbH, Zürich

Landschaftsarchitektur
Kirsch & Kuhn Freiräume und Landschaftsarchitektur

Soziales
Margrit Hugentobler

Mobilität
Rombo GmbH

Weitere Experten
Ronny Hardliz

Auftraggeber
Hochbau Stadt Bern

Projekt
2018 –

Selektiver städtebaulicher Wettbewerb Stadt Bern, empfohlen zur Weiterbearbeitung

Lücke schliessen
Die Bebauung des Viererfelds schliesst eine Lücke im städtischen Gefüge zwischen der Länggasse und der Felsenau. Damit wird die Berner Altstadt mit dem historischen Brenodor, dem ältesten Bern der Kelten und Römer, verbunden. Dieses Passstück bietet die Möglichkeit, auch in der Felsenau eine weitere Entwicklung anzustossen.

Besetzte Mitte / Campo
Die Aufenthaltsqualität des Erschliessungsraumes steht im Vordergrund, dessen Mitte zu einem städtischen Aufenthaltsraum ausgeweitet wird – ein Campo entsteht. Der Campo soll nicht nur eine ideelle Erinnerungsformel an das Feld darstellen, sondern in seiner Gestaltung einen tatsächlichen Bezug zur Erde aufrechthalten. Die hoch gewichtete Flexibilität der Erdgeschosse, sowie die dichte Bebauung in der Mitte des angrenzenden Blockes mit Raum für eine urbane Agrikultur unterstreichen diese Bodennähe.

3 städtische Typologien
Der neue Block wird von zwei Fuss- und Radwegverbindungen durchquert. Vergleichbar mit Berns Altstadt wird damit in Querrichtung eine hohe Durchlässigkeit gewährleistet.

Aufgelöst in drei unterschiedliche Teilbereiche mit spezifischen Potenzialen, finden sich im Block:
_Stadthäuser Engepromenade: Die Bebauung bildet eine Klammer. Entlang der Engepromenade bilden die einzelnen Stadthäuser zu einer langen strassenbegleitenden Bebauung zusammengefügt eine markante Silhouette. An den Gebäudeecken werden die Besucher von der Allee zum Campo geleitet. Auf jeweils einer Seite nimmt der Baukörper die Flucht der folgenden Bebauung auf. Auf der andern Seite fasst er den Campo und tritt prominent als Kopfbau in Erscheinung.
_Wohnen am Park: Der Teilbereich am Park wird in verschiedene sechsgeschossige Punktbauten aufgelöst. Diese Typologie macht den Stadtpark räumlich im inneren des neuen Quartiers erfahrbar, bietet aber auch eine adäquate Anbindung für eine mögliche Erweiterung des Quartiers.
_Dichte Mitte: Am Campo liegt die neue Mitte: ein dichtes und variantenreiches Gefüge von zwei- bis fünfgeschossigen Riegeln mit eingeschobenen Kleinbauten ermöglichen vielfältige, zukunftsoffene Nutzungen.

Team

Marianne Baumgartner
Annika Bühler
Luca Camponovo
Axel Chevroulet
David Hagberg
Nina Hug
Petra Klima

Zusammenarbeit
Blättler Heinzer Architektur GmbH, Zürich

Landschaftsarchitektur
Kirsch & Kuhn Freiräume und Landschaftsarchitektur

Soziales
Margrit Hugentobler

Mobilität
Rombo GmbH

Weitere Experten
Ronny Hardliz

Auftraggeber
Hochbau Stadt Bern

Projekt
2018 –

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