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047 Aemtler D

047 Aemtler D

Neubau Betreuungsgebäude, offener Wettbewerb Stadt Zürich, 1. Preis

Zentrale Herausforderung bei Aemtler D war es, den vielfältigen Nutzeransprüchen gerecht zu werden und gleichzeitig einen starken kontextuellen und städtebaulichen Bezug zu der Schulanlage und dem Quartier zu schaffen. Unser Entwurf für den Neubau resultierte in einem von der Strassenflucht der Bertastrasse leicht zurück versetzten dreigeschossigen Punktbau, der zugleich Scharnier und räumliches Vermittlerstück ist.

Typologisch präsentiert sich der Neubau nicht als Schulhaus, sondern sucht die Annäherung an die Stadtvilla und trägt damit der Tatsache Rechnung, dass die Kinder an diesem Ort nebst ihrer schulischen Zeit auch ihre Freizeit verbringen. Für diese Aufgabe haben wir ein architektonisches Vokabular erarbeitet, das die vorgegebene strenge Klassenzimmerstruktur auflockert und mithilfe von Erkern, verschiedenen Raumdimensionen in Höhe und Tiefe, zusammenlegbaren Zimmern und dem Attikageschoss neue Qualitäten in die Typologie der Kinderbetreuung bringen soll.

Im Innern weist das Haus drei voneinander getrennte Bereiche vor, die als kleinere Einheiten die «Villa» unterteilen und durch das offene Atrium gleichzeitig Sichtbezüge untereinander pflegen. Jede der drei Einheiten oder Stöcke stellt eine eigene Welt dar, welche die Kinder vom Kindergarten bis zur Oberstufe durchlaufen: Vom Erdgeschoss mit dem Höhenversatz über den 2. Stock mit dem grossen offenen Raum bis hin zum Attikakranz aus Holz.

Die Fassade gewinnt ihr Spiel durch eine gegliederte Volumetrie, eine Relieftiefe und die Erker. Das Dach wiederum formiert sich mit der sanften Krümmung der nach aussen ansteigenden Dachflächen und ist mit seinen vier Feldern ein Abbild des Grundrisses. Während der Hauptzugang zum Gebäude auf den bestehenden Pausenhof ausgerichtet ist und den Zugang zu sämtlichen Gebäudebereichen ermöglicht, besitzt der städtische Kindergarten im Hochparterre einen eigenen Zugang von der Bertastrasse her, der an den geschützten Aussenbereich grenzt.

 

Team Wettbewerb
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Zusammenarbeit mit Boris Buzek M.A./MSc ETH Arch

Team Vorprojekt/Bauprojekt
Runa Barbagelata
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Petra Klima

Team Ausführung
Marianne Baumgartner
Kaj Blattner
Luca Camponovo
Nina Hug
Petra Klima

Text
Fabian Baer / CBA

Fotos
José Hevia

 

Kostenplanung und Bauleitung
GG Architektur GmbH

Landschaftsarchitektur
Haag Landschaftsarchitekten

Bauingenieur
Dr. Lüchinger+Meyer

Gebäudetechnik
BSP Energie

Elektroplanung
Boess + Partner

Gastroplanung
planbar AG

Auftraggeber
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten

Projekt
Neubau Betreuungsgebäude 2014 – 2018

Neubau Betreuungsgebäude, offener Wettbewerb Stadt Zürich, 1. Preis

Zentrale Herausforderung bei Aemtler D war es, den vielfältigen Nutzeransprüchen gerecht zu werden und gleichzeitig einen starken kontextuellen und städtebaulichen Bezug zu der Schulanlage und dem Quartier zu schaffen. Unser Entwurf für den Neubau resultierte in einem von der Strassenflucht der Bertastrasse leicht zurück versetzten dreigeschossigen Punktbau, der zugleich Scharnier und räumliches Vermittlerstück ist.

Typologisch präsentiert sich der Neubau nicht als Schulhaus, sondern sucht die Annäherung an die Stadtvilla und trägt damit der Tatsache Rechnung, dass die Kinder an diesem Ort nebst ihrer schulischen Zeit auch ihre Freizeit verbringen. Für diese Aufgabe haben wir ein architektonisches Vokabular erarbeitet, das die vorgegebene strenge Klassenzimmerstruktur auflockert und mithilfe von Erkern, verschiedenen Raumdimensionen in Höhe und Tiefe, zusammenlegbaren Zimmern und dem Attikageschoss neue Qualitäten in die Typologie der Kinderbetreuung bringen soll.

Im Innern weist das Haus drei voneinander getrennte Bereiche vor, die als kleinere Einheiten die «Villa» unterteilen und durch das offene Atrium gleichzeitig Sichtbezüge untereinander pflegen. Jede der drei Einheiten oder Stöcke stellt eine eigene Welt dar, welche die Kinder vom Kindergarten bis zur Oberstufe durchlaufen: Vom Erdgeschoss mit dem Höhenversatz über den 2. Stock mit dem grossen offenen Raum bis hin zum Attikakranz aus Holz.

Die Fassade gewinnt ihr Spiel durch eine gegliederte Volumetrie, eine Relieftiefe und die Erker. Das Dach wiederum formiert sich mit der sanften Krümmung der nach aussen ansteigenden Dachflächen und ist mit seinen vier Feldern ein Abbild des Grundrisses. Während der Hauptzugang zum Gebäude auf den bestehenden Pausenhof ausgerichtet ist und den Zugang zu sämtlichen Gebäudebereichen ermöglicht, besitzt der städtische Kindergarten im Hochparterre einen eigenen Zugang von der Bertastrasse her, der an den geschützten Aussenbereich grenzt.

 

Team Wettbewerb
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Zusammenarbeit mit Boris Buzek M.A./MSc ETH Arch

Team Vorprojekt/Bauprojekt
Runa Barbagelata
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Petra Klima

Team Ausführung
Marianne Baumgartner
Kaj Blattner
Luca Camponovo
Nina Hug
Petra Klima

Text
Fabian Baer / CBA

Fotos
José Hevia

 

Kostenplanung und Bauleitung
GG Architektur GmbH

Landschaftsarchitektur
Haag Landschaftsarchitekten

Bauingenieur
Dr. Lüchinger+Meyer

Gebäudetechnik
BSP Energie

Elektroplanung
Boess + Partner

Gastroplanung
planbar AG

Auftraggeber
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten

Projekt
Neubau Betreuungsgebäude 2014 – 2018

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