087 Haus am Hang

087 Haus am Hang

Neubau Zweifamilienhaus Kriens

Der Oberhusrain in Kriens windet sich den steilen Sonnenberg hinauf in Serpentinen. In der Siedlung erspäht man eine grüne Lücke, wo Schafe um eine Esche herum grasen. Das Grundstück wurde einst als erstes im Oberhusrain verkauft, doch nie bebaut. Die Besitzerfamilie möchte nun dort an Hanglage ein Zweifamilienhaus bauen.
Der Weg zum Oberhusrain macht bereits sichtbar, welch komplexe architektonischen Anforderungen das Grundstück und seine Umgebung stellen. Zugleich bringt die Lage zwei verschiedene Qualitäten für das geplante Haus. Der Baukörper teilt das Grundstück in zwei Seiten: Vor dem Haus bringt die Hanglage Besonnung und Aussicht; hinter dem Haus, am Berg, schafft ein beschatteter Bereich Stille mit einem intimen Aussenbereich.
Der grosszügige Eingangsbereich macht die Topographie räumlich erlebbar: der Zugang erfolgt über eine geschosshohe Aussentreppe, der Eingangsbereich sticht durch den Baukörper durch und gibt die Sicht frei hinauf auf den bergseitigen Garten. Die beiden Häuser erstrecken sich über je drei Geschosse mit verschiedenen Eigenschaften.
Das Eingangsgeschoss mit zwei Zimmern entspricht einem klassischen Wohngeschoss. Das darüber liegende Wohngeschoss ist ein Raumkontinuum; mit wandgrossen Schiebeelementen lässt sich der Raum vielfältig unterteilen.
Das Attikageschoss krönt das Haus: der Raum öffnet sich beidseitig, zur Sonne und zum Berg. Die Anordnung überhoher Räume verstärken die Wahrnehmung der topografischen Gegebenheiten. Sie schaffen grosszügige Momente in einem dichten Raumgefüge, unerwartete Sichtachsen überraschen bei genauem Hinsehen. Backstein, Lehmputz und Holz halten die Geschosse zusammen, dezente Farben unterstreichen die Eigenschaft eines jeden Geschosses.

Team
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Nina Hug

Projekt
Neubau Zweifamilienhaus in Kriens

AuftraggeberIn
privat

2018-2021

Zusammenarbeit
TGS Bauökonomen

Neubau Zweifamilienhaus Kriens

Der Oberhusrain in Kriens windet sich den steilen Sonnenberg hinauf in Serpentinen. In der Siedlung erspäht man eine grüne Lücke, wo Schafe um eine Esche herum grasen. Das Grundstück wurde einst als erstes im Oberhusrain verkauft, doch nie bebaut. Die Besitzerfamilie möchte nun dort an Hanglage ein Zweifamilienhaus bauen.
Der Weg zum Oberhusrain macht bereits sichtbar, welch komplexe architektonischen Anforderungen das Grundstück und seine Umgebung stellen. Zugleich bringt die Lage zwei verschiedene Qualitäten für das geplante Haus. Der Baukörper teilt das Grundstück in zwei Seiten: Vor dem Haus bringt die Hanglage Besonnung und Aussicht; hinter dem Haus, am Berg, schafft ein beschatteter Bereich Stille mit einem intimen Aussenbereich.
Der grosszügige Eingangsbereich macht die Topographie räumlich erlebbar: der Zugang erfolgt über eine geschosshohe Aussentreppe, der Eingangsbereich sticht durch den Baukörper durch und gibt die Sicht frei hinauf auf den bergseitigen Garten. Die beiden Häuser erstrecken sich über je drei Geschosse mit verschiedenen Eigenschaften.
Das Eingangsgeschoss mit zwei Zimmern entspricht einem klassischen Wohngeschoss. Das darüber liegende Wohngeschoss ist ein Raumkontinuum; mit wandgrossen Schiebeelementen lässt sich der Raum vielfältig unterteilen.
Das Attikageschoss krönt das Haus: der Raum öffnet sich beidseitig, zur Sonne und zum Berg. Die Anordnung überhoher Räume verstärken die Wahrnehmung der topografischen Gegebenheiten. Sie schaffen grosszügige Momente in einem dichten Raumgefüge, unerwartete Sichtachsen überraschen bei genauem Hinsehen. Backstein, Lehmputz und Holz halten die Geschosse zusammen, dezente Farben unterstreichen die Eigenschaft eines jeden Geschosses.

Team
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo
Nina Hug

Projekt
Neubau Zweifamilienhaus in Kriens

AuftraggeberIn
privat

2018-2021

Zusammenarbeit
TGS Bauökonomen

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