055 Marzili

055 Marzili

Erweiterung Volksschule Marzili, offener Projektwettbewerb

Das leicht zur Aare abfallende Gelände des Marziliquartiers
wird halbkreisförmig vom bewaldeten Aarehang
umschlossen. Der Landschaftsraum der Schulanlage
bildet zusammen mit den Freiflächen des
Marzilibades einen grosszügigen, hochwertigen und
historisch bedeutsamen Grünraum entlang der Berner
Aareschlaufe.
Entsprechend dem Prinzip der Pavillonschule und
aufgrund der zeitlich unterschiedlich erfolgten Bauetappen
ist auch die Bebauung der Schulanlage in verschiedene
Einzelbauten aufgelöst.
Das Projekt übernimmt die Körnung des Ortes und
fügt sich mit zwei Baukörpern am südöstlichen Parzellenrand
in die bestehende Bebauung ein. Das Gebäudepaar
wird als städtebaulicher Abschluss der Anlage
angesehen und tritt in einen Dialog mit den Gebäudepaaren
Turnhalle und Basisstufe.
Im Sinne der Entflechtung der Nutzungen sowie der
verschiedenen Altersstufen verfügt das Gebäude über
separate Eingänge für das Foyer und den Mehrzweckraum,
die Schule und die Tagesschule.
Als zentrales Element garantieren die Terrassen
zwischen den beiden Volumen die Verbindung der
Nutzungen und erschaffen einen Ort der Begegnung.
Gleichzeitig bietet dieses Element auf den Geschossen
liegende, gedeckte Aussenräume an. Es ermöglicht,
die Pause auf verschiedenen Niveaus zu verbringen und
gibt den Nutzern spannende, vertikale Sichtverbindungen.
In Anlehnung an den historischen Schulgarten wird
auf dem Dach über den Sonderschulräumen ein neuer
Garten erstellt. Eine Pergolastruktur integriert die Absturzsicherung
und ermöglicht die flexible Anbringung von
Beschattungselementen. Ein innenliegender, grosszügiger
Raum erschliesst geschossweise alle Zimmer. Dort
befinden sich die Garderobe und die Aufenthaltsbereiche
für die Schüler. Über verglaste Wände zu den
Schulzimmern profitiert dieser Raum vomTageslicht und
schafft gleichzietig Sichtverbindungen. Ein flexibles
tragwerkssystem mit drei Tragachsen garantiert eine
Flexibilität in der Raumaufteilung.

 

Team
Runa Barbagelata
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo

 

Landschaftsarchitekten
mavo

Bauingenieur
Dr. Lüchinger+Meyer

Gebäudetechnik
BSP Energie

Bauphysik und Akustik
normal office sàrl

Stadt Bern
Neubau Schule
2014

Erweiterung Volksschule Marzili, offener Projektwettbewerb

Das leicht zur Aare abfallende Gelände des Marziliquartiers
wird halbkreisförmig vom bewaldeten Aarehang
umschlossen. Der Landschaftsraum der Schulanlage
bildet zusammen mit den Freiflächen des
Marzilibades einen grosszügigen, hochwertigen und
historisch bedeutsamen Grünraum entlang der Berner
Aareschlaufe.
Entsprechend dem Prinzip der Pavillonschule und
aufgrund der zeitlich unterschiedlich erfolgten Bauetappen
ist auch die Bebauung der Schulanlage in verschiedene
Einzelbauten aufgelöst.
Das Projekt übernimmt die Körnung des Ortes und
fügt sich mit zwei Baukörpern am südöstlichen Parzellenrand
in die bestehende Bebauung ein. Das Gebäudepaar
wird als städtebaulicher Abschluss der Anlage
angesehen und tritt in einen Dialog mit den Gebäudepaaren
Turnhalle und Basisstufe.
Im Sinne der Entflechtung der Nutzungen sowie der
verschiedenen Altersstufen verfügt das Gebäude über
separate Eingänge für das Foyer und den Mehrzweckraum,
die Schule und die Tagesschule.
Als zentrales Element garantieren die Terrassen
zwischen den beiden Volumen die Verbindung der
Nutzungen und erschaffen einen Ort der Begegnung.
Gleichzeitig bietet dieses Element auf den Geschossen
liegende, gedeckte Aussenräume an. Es ermöglicht,
die Pause auf verschiedenen Niveaus zu verbringen und
gibt den Nutzern spannende, vertikale Sichtverbindungen.
In Anlehnung an den historischen Schulgarten wird
auf dem Dach über den Sonderschulräumen ein neuer
Garten erstellt. Eine Pergolastruktur integriert die Absturzsicherung
und ermöglicht die flexible Anbringung von
Beschattungselementen. Ein innenliegender, grosszügiger
Raum erschliesst geschossweise alle Zimmer. Dort
befinden sich die Garderobe und die Aufenthaltsbereiche
für die Schüler. Über verglaste Wände zu den
Schulzimmern profitiert dieser Raum vomTageslicht und
schafft gleichzietig Sichtverbindungen. Ein flexibles
tragwerkssystem mit drei Tragachsen garantiert eine
Flexibilität in der Raumaufteilung.

 

Team
Runa Barbagelata
Marianne Baumgartner
Luca Camponovo

 

Landschaftsarchitekten
mavo

Bauingenieur
Dr. Lüchinger+Meyer

Gebäudetechnik
BSP Energie

Bauphysik und Akustik
normal office sàrl

Stadt Bern
Neubau Schule
2014

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